はしまき

Hashimaki ist die To-Go Variante von Okonomiyaki. Gegessen wird es vor allem auf den Volksfesten im Westen Japans. Hashimaki ist so lokal und speziell, das viele Jap- aner selbst davon noch nie gehört haben. Übersetzt heißt es “gerolltes Stäbchen” und beschreibt damit die Art der Zubereitung. Dabei wird ein mit Käse, Kohl, Dashi und Ten- kasu gefüllter Pfannkuchen auf Essstäbchen aufgerollt und mit verschiedenen Toppings wie Oknomi Sauce, Kimchi und Beni Shoga verfeinert. Für die ganz verrückten unter euch gibt es sogar noch die süße Variante, den Amahashi- maki. Einen Matchapfannkuchen gefüllt mit P aumen;- und Bannanenmus. Verfeinert mit Sahne und Schokolade.

お好み焼き

Übersetzt heißt Okonomiyaki soviel wie „Grill was du willst“ – was schon darauf schließen lässt, dass es nicht das eine un- umstößliche Rezept gibt. Grob lässt sich aber zwischen der Kansai/Osaka und der Hiroshima Variante unterscheiden. Wie der Name mei- nes kleinen Ladens schon verrät, gibt es bei mir ausschließlich die einzig wahre Variante aus Hiroshima! Wer das allwissende Internet dazu befragt wird ziemlich schnell auf die Umschreibung „japa- nische Pizza“ stoßen. Was ein ein bisschen irreführend ist, denn mit Pizza hat das Ganze ungefähr soviel zu tun wie Sachertorte mit Low-Carb. Eine adäquate Umschrei- bung liegt wahrscheinlich irgendwo zwischen Pfannkuchen und Lasagne. In der Hiroshima Variante werden einzelne Schichten aus Pfannkuchen, Yaki-Soba Nudeln, Weißkohl, Sojasprossen, Bacon und einem Rührei angebraten und übereinander geschichtet. Darüber kommt eine spezielle Okonomiyaki Sauce. Das Ganze gibt es natürlich auch vegetarisch mit Käse.

Hashimaki